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DIAGNOSTIK

In meiner Praxis biete ich wissenschaftlich fundierte Diagnostik psychischer Erkrankungen an. Ein Schwerpunkt liegt auf ADHS bei Frauen – ein Thema, zu dem ich promoviere und das ich wissenschaftlich vertieft bearbeite.

Jedoch biete ich keine isolierte ADHS-Diagnostik an, sondern immer eine umfassende, differenzialdiagnostische Untersuchung. Jede Person wird in ihrer Gesamtheit betrachtet, wobei alle Symptome berücksichtigt werden, die zu Leidensdruck führen. Ziel ist folglich nicht allein die Feststellung bzw. der Ausschluss einer ADHS-Diagnose, sondern eine differenzierte Einschätzung Ihrer Beschwerden sowie eine fundierte Beratung zu möglichen Unterstützungs- und Behandlungsstrategien. Gleichzeitig werden andere psychische Störungen und mögliche Ursachen systematisch in die differentialdiagnostische Abwägung einbezogen.

Die Diagnostik erfolgt primär über psychotherapeutische Gespräche, ergänzt durch standardisierte Fragebögen und strukturierte Interviews, um ein möglichst präzises Bild Ihrer individuellen Situation zu erhalten. In den Gesprächen werden sowohl aktuelle Beschwerden als auch die biografische Anamnese ausführlich erhoben.

In Einzelfällen kann es sinnvoll sein, dass somatische Untersuchungen über Ihren Hausarzt erfolgen, um körperliche Ursachen auszuschließen. 

ADHS im Erwachsenenalter

ADHS ist keine „Kinderkrankheit“ – die Annahme, diese hochkomplexe Form der Neurodivergenz würde sich im Laufe des Lebens "verwachsen", ist lange überholt. Bei einigen Kindern, insbesondere Mädchen, wird ADHS in der Kindheit übersehen, weil sie Symptome internalisieren oder gut kompensieren. Sie lernen früh, ihre Impulse und Schwierigkeiten zu verbergen, sich anzupassen und „funktionierend“ zu wirken – häufig auf Kosten der eigenen Energie und Selbstwahrnehmung.

Im Erwachsenenalter zeigt sich ADHS dann oft subtil, aber belastend: Schwierigkeiten bei Konzentration, Organisation oder Priorisierung, emotionale Dysregulation, innere Unruhe, chronische Erschöpfung und ein starkes Gefühl, „anders“ zu sein. Viele Betroffene stoßen im Berufsleben oder in sozialen Rollen an ihre Grenzen und fühlen sich dauerhaft ausgelaugt, ohne genau zu wissen, warum.

 

Eine fundierte Diagnostik kann hier sehr hilfreich sein. Sie schafft Erklärung und Verständnis für lange bestehende Herausforderungen, macht innere Muster sichtbar und eröffnet konkrete Strategien, um den Alltag besser zu strukturieren, Ressourcen gezielt zu nutzen und den eigenen Leidensdruck zu reduzieren. Für viele ist allein das Wissen um ADHS eine spürbare Entlastung – es erlaubt, sich selbst ernst zu nehmen und passende Wege der Unterstützung zu finden.

Aktuell habe ich freie Therapieplätze am Standort Würzburg.

Buchen Sie gerne einen Rückruf, für weitere Informationen!

Standort LK Bad Kissingen

Bergstraße 7

97795 Schondra

Standort Würzburg

Schweinfurterstr. 28

97076 Würzburg

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