
Tiergestützte Therapie
In meinem Berufsalltag werde ich gelegentlich von meiner Hündin Estie begleitet, die sich aktuell in der Ausbildung zur Therapiebegleithündin befindet. Schon jetzt kann sie – nach individueller Absprache – behutsam in ausgewählten Therapiesituationen eingesetzt werden.
Die tiergestützte Therapie kann auf besondere Weise unterstützen: Tiere begegnen uns wertfrei und authentisch. Ihre ruhige, zugewandte Präsenz kann helfen, innere Anspannung zu reduzieren, Sicherheit zu vermitteln und den Zugang zu eigenen Gefühlen zu erleichtern. Gerade bei Angststörungen, depressiven Symptomen, stressbedingten Beschwerden oder auch bei Schwierigkeiten im Bereich Bindung und Vertrauen kann die Arbeit mit einem Hund stabilisierend und ressourcenorientiert wirken.
Estie kann zudem als „Brückenbauerin“ dienen – etwa wenn Worte schwerfallen, bei Scham oder Unsicherheit. Das gemeinsame Beobachten, Streicheln oder kleine Interaktionen fördern Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit und emotionale Regulation. Selbstverständlich erfolgt ihr Einsatz stets achtsam, freiwillig und mit Blick auf Ihre individuellen Bedürfnisse.